Niederflurfahrzeuge im Schienenverkehr – Bauart, Vorteile und Einsatzgebiete
Ziel dieser Bauweise ist ein barrierefreier Einstieg ohne Stufen, wodurch Fahrgäste – insbesondere mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Gepäck – leichter ein- und aussteigen können.
Sie werden vor allem im städtischen Nahverkehr, etwa bei Straßenbahnen und Stadtbahnen, eingesetzt.
Durch den niedrigen Fahrzeugboden entfällt die Notwendigkeit von Hochbahnsteigen oder Rampen, was die Infrastrukturkosten reduziert und den Fahrgastkomfort erhöht.
Technisch erfordert die Niederflur-Bauweise spezielle Konstruktionen für Drehgestelle, Antriebseinheiten und Fahrwerke, da diese unter dem abgesenkten Fahrzeugboden nur begrenzt Platz finden.
Dadurch sind viele Niederflurfahrzeuge modular aufgebaut, um Wartung und Anpassung an unterschiedliche Streckenprofile zu erleichtern.
Insgesamt tragen Niederflurfahrzeuge zur Modernisierung, Barrierefreiheit und Effizienzsteigerung des öffentlichen Schienenverkehrs bei.
Niederflurfahrzeuge -> die S2 von Dortmund- nach Essen Hauptbahnhof ist ein solcher Zug.
Oder die neuen ICE-L der Deutschen Bahn und FlixBus sind Niederflurfahrzeuge.