Definitionen Fahrdynamik: Fahrplanerstellung
Jede Zugfahrt kann nun aus den Teilelementen Anfahr-, Beharrungs- oder Verzögerungszustand dargestellt werden.
Man erhält zwischen zwei Halten die physikalische Fahrzeit für den definierten Fahrweg.
Der Fahrweg als Entfernungsvorgabe ist in vielen Aufgabenstellungen vorgegeben, die Zeit
als Fahrzeit die technisch-physikalisch zu berechnende Größe.
Die so ermittelte Fahrzeit ist die Basis für die betriebliche Fahrplankonstruktion, die alle
betrieblichen Abhängigkeiten (Zuglänge, Fahrstraßenausschlüsse, Signal- und
Weichenstellstellzeiten, Beobachtungszeiten für Signale, Signalstandorte ...) berücksichtigen
muss. Bei sehr dichter Zugfolge kommen verkehrliche Zeiten, besonders die Fahrgast-
Wechselzeiten dazu. Auf die hier zu beachtenden Parameter wird nur – ohne Anspruch auf
Vollständigkeit – hingewiesen. Im Vortrag über Bahnbetrieb werden die Details
(Fahrzeitentreppen) beschrieben.
Eine Besonderheit ist die sog. 30-Sekunden-Regel, die aus Sicherheitsüberlegungen heraus
nach einer Unfallserie 1970 und 1971 eingeführt wurde.(Abschnitt 4.8) Zur betrieblichen
Fahrplankonstruktion kommen dann noch verkehrliche Gesichtspunkte des gesamten
Marketingspektrums, auf die hier nicht eingegangen wird. Siehe den eigenen Vortrag dazu.
Für die Fahrplanerstellung.