Definitionen Fahrdynamik: Anfahrgrenzlast bei Schienenfahrzeugen
Mit der Einführung von Diesel- und Elektrolokomotiven entfielen diese Risiken. Moderne Kommunikation und schnelle Hilfsanforderung machen steilere und wechselnde Strecken möglich, wie bei Hochgeschwindigkeitsstrecken (z. B. Köln–Rhein/Main).
Die Anfahrgrenzlast wird heute durch dynamische, thermische und mechanische Faktoren bestimmt. Mechanisch ist sie etwa durch die Belastbarkeit der UIC-Schraubenkupplung begrenzt – bei rund 850 kN Zugkraft. Wird dieser Wert überschritten, droht ein Kupplungsriss.
Im Güterverkehr können spezielle Kupplungs- oder Traktionssysteme eingesetzt werden. Die Kombination aus Zugkraft, Reibwert, Steigung und Fahrzeuggewicht zeigt, wie komplex die Berechnung der Anfahrgrenzlast ist und dass sie stets ganzheitlich betrachtet werden muss.