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CH-Signal: 2.2.1 Haltsignal für das Decken eines Hindernisses - wofür werden Haltesignale verwendet

Bild 1
Halt vor dem Signal bzw. vor
der Drehscheibe,
Schiebebühne oder
Brückenwaage

Beziehung zu andern Signalen
Endet eine Zugfahrstrasse vor
einem Haltsignal, kann das
vorausgehende Signal
– Warnung
– Kurze Fahrt
– Besetztes Gleis
– bei Kopfgleisen
Geschwindigkeits-
Ausführung 40 km/h zeigen

Haltsignale werden verwendet
– zum Decken gesperrter Gleise, insbesondere solcher die nicht am
Stellwerk gesichert werden können. Steht in dringenden Fällen
keine rote Scheibe zur Verfügung, kann das rote Licht allein oder
eine ruhende rote Flagge verwendet werden
– zur Kennzeichnung von Gleisabschlüssen, wobei Abschlüsse von
Kopfgleisen durch rote Scheiben bzw. rotes Licht und solche von
Stumpengleisen nur durch rote Scheiben gekennzeichnet sind
– zum Decken von Drehscheiben und Schiebebühnen in nicht
verriegelter Stellung (Fahrverbot). Sie zeigen ein rotes Licht,
in Einzelfällen nur die rote Scheibe.
In verriegelter Stellung (Fahrerlaubnis) zeigen sie ein weisses
Licht oder die schmale Seite der Scheibe
– zum Decken von Brückenwaagen, beweglichen Ladeprofilen
usw. Sie zeigen die rote Scheibe, wenn die Durchfahrt gesperrt
ist. Bei genügender Gleisbeleuchtung ist kein Nachtsignal
vorhanden.
Im Drei- und Vierschienengleis wird das Ende der Normal- bzw.
Schmalspur mit dem Haltsignal, ergänzt durch ein N (Normalspur) bzw.
S (Schmalspur) gekennzeichnet. Das Haltsignal gilt in diesem Fall nur für
Fahrzeuge der entsprechenden Spurweite. Dieses Signal wird allein oder
kombiniert mit einer Weichenlaterne verwendet.

Kategorie: Schweizerische Eisenbahnen Signale R 300.2

Erstellt am: 04.12.2025